Teufel- und Ziegentour
Länge: 281 km
Meiringen, Grimselpass, Gletsch, Urichen, Nufenenpass, Bedrettotal, Airolo, Biasca „St. Maria-Tal“, Lukmanier, Disentis/Munstér, Oberalppass, Andermatt, Wassen, „Meiental“, Sustenpass, Gadmertal, Meiringen

Wir starten unsere Maschinen in Meiringen und fahren in die Richtung Grimselpass. Unterwegs auf unserer Strecke fahren wir am Totensee vorbei, wo wir bis Mitte Juli noch die Rückkehr der Tourenskifahrer beobachten können. Auf der anderen Seite des Grimselpasses fahren wir in Richtung Gletsch. Der Grimselpass ist eine sehr gut ausgebaute Strasse mit himmlischen Kurven, doch denken Sie daran, es werden dort häufig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

In Gletsch biegen wir rechts ab bis nach Ulrichen. In Ulrichen biegen wir links ab auf die Nufenenpassstrasse. Dieser Pass ist komplett asphaltiert aber nicht so breit. Auf der Passhöhe angelangt, fahren wir runter ins Bedrettotal. Dort erreichen wir das Dorf Airolo und parken die Motorräder gegenüber vom Minotel Forni beim Bahnhof. Dort geniessen wir die gute Küche in aller Stille mit dem Blick auf unsere Motorräder.
Nach dem Essen fahren wir auf der alten Hauptstrasse in die Richtung Italien.
In Biasca biegen wir links ab Richtung Lukmanierpass (Pso del Lucomagno), dies ist eine traumhafte Passstrasse mit vielen Kehren. In Münster angelangt, biegen wir wieder links ab in Richtung Sedrun. In den Sommermonaten ist diese Strasse stark befahren. Weiter über den Oberalppass, welcher beim Aufstieg enge Serpentinen aufweist, fahren wir an Stauseen vorbei und durch Galerien in einer fantastischen Bergwelt. Schliesslich kommen wir in Andermatt an.
In Andermatt biegen wir rechts ab in Richtung Wassen, wo wir uns auf der alten Gotthardpassroute befinden. In Wassen biegen wir wiederum links ab, Richtung (Meiental) Sustenpass. Die Passstrasse des Sustenpasses verleitet ebenfalls für eine oft zu schnelle Fahrt, da diese übersichtlich ist. Wir werden das hochalpine Bergpanorama auf dem Sustenpass geniessen. Runterfahrt nach Innertkirchen, Meiringen, Hotel Alpbach.

Tipps:
- Im Restaurant Spycher in Andermatt, servieren sie immer frischen Kuchen und feine Pizzas.
- Auf dem Grimselpass hat es zwei Murmeltierparks.
- Besuchen Sie die Schöllenenschlucht zwischen Andermatt und Wassen.
Die Sage von der Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht
Die Urner wollten in der Schöllenen eine Brücke bauen, doch wusste keiner Rat und der Landammann rief, da baue doch der Teufel eine Brücke. Kaum hatte er das Wort gesagt, stand der Teufel vor ihm und anerbot sich, die Brücke zu bauen, wenn der erste, der über die Brücke komme, ihm gehören würde. Die Urner schlugen ein und in drei Tagen war die Brücke gebaut. Am jenseitigen Ufer sass nun der Teufel und wartete auf den ersten, der herüberkomme. Die Urner aber, auf den Rat eines klugen Ratsherrn, jagten einen gar kriegerischen Geissbock über die Brücke und als ersten dem Teufel zu. Da wollte der geprellte Teufel die Brücke zerschlagen und holte einen haushohen Stein herbei. Es begegnete ihm aber ein altes Mütterlein, das kritzelte ein Zeichen des Kreuzes auf den Stein, und als der Teufel das Zeichen sah, lief er davon und liess Stein und Brücke stehen. Seit jener Zeit, sagt man, habe er sich im Urnerland nie mehr gezeigt.